Sauna, Holzhaus, See – die Zutaten zum finnischen Glück

der Hot Pot wird mit Holz geheizt

Eine Reise nach Finnland stand schon länger mal wieder auf unserer Wunschliste. Daher haben wir nicht lange gezögert, als wir eine Einladung erhielten, uns im August ein schönes Sommerhaus im Süden Finnlands samt Gegend anzuschauen. Unser Gastgeber Jussi holt uns vom Flughafen in Helsinki ab und nur 50 Minuten später sind wir Stadtkinder in einer anderen Welt.

Ein langer Privatweg führt durch dichte Wälder und vorbei an unzähligen Seen – ganz so wie man sich Finnland vorstellt. Das Haus gefällt uns auf Anhieb und das einzige Versprechen, dass wir unserem Gastgeber geben müssen, ist uns wie zu Hause zu fühlen. Das fällt uns nicht sonderlich schwer: das Haus mit eigenem See passt sich wunderbar in die Landschaft ein. Es gibt einen Bootssteg samt Ruderboot, eine Feuerstelle, sogar ein Stand up Paddle liegt bereit und auf der Terrasse steht ein Hot Pot. Holz gibt es in Finnland (und auch in Jussis Schuppen) im Überfluss und so findet sich neben einem Kamin selbstverständlich auch eine original finnische Holzsauna im Haus. Wir wagen nach dem Saunagang sogar einen Sprung in den 13 Grad kalten See und machen es uns anschließend im Haus gemütlich. Hier ist alles aus Holz und schlicht gehalten und ausreichend Platz auch für größere Familien. Wir würden am liebsten viel länger bleiben. Ab nächstem Sommer wird das Haus vermietet – wer hier also auch mal seinen Familienurlaub verbringen möchte, der darf uns gerne eine Anfrage schicken.

  • Genug Platz für alle

Neben dem schönen Haus zeigt Jussi uns gleich noch die nächstgelegene Stadt: Porvoo. Sie ist die zweitälteste Stadt in Finnland und hat eine entzückende Altstadt mit vielen alten Holzhäusern und unzähligen kleinen Cafés und Lädchen. Jussi kennt die halbe Stadt und stellt uns überall vor und wir sind begeistert von den überaus herzlichen und humorvollen Finnen.

  • Porvoos Altstadt

Besonders gut gefällt es uns in Ani´s Café. In gemütlicher Atmosphäre kocht und bäckt Anja hier zahlreiche vegetarische und vegane Köstlichkeiten und serviert uns diese mit lustigen kleinen Episoden rund um ihr Restaurant. Man merkt ihrer herzlichen Art die Lust und Freude am Kochen und Backen an. Besonders stolz ist sie auf die kleine Version der Runebergkuchen, die sie entwickelt hat. Bei schönem Wetter kann man auch herrlich draußen unter dem Apfelbaum sitzen. Wir sagen “kiitos” und kommen wieder!

  • Anja mit ihren köstlichen Runebergskakor

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